Monster Truck

SORRY

In SORRY beschäftigen sich Monster Truck und der nigerianische Choreograf Segun Adefila mit den (Un)Möglichkeiten einer Begegnung auf Augenhöhe im Schatten asymmetrischer postkolonialer Machtverhältnisse. Auf einer weißen Spielfläche treffen fünf dünne Waisenkinder aus Bariga, einem Armenviertel der nigerianischen Mega-Metropole Lagos, auf einen dicken, weißen Mann. Kindliche Unschuld trifft auf den sprichwörtlichen Fremden, der Kindern Schokolade anbietet, postkoloniale Chancenlosigkeit auf die stereotype Verkörperung von Europas kolonialer Schuld, zeitgenössischer nigerianischer Tanz auf europäisches Konzepttheater. Ein Horrorfilm der ganz eigenen Art nimmt seinen Lauf – eine interkulturelle Begegnung als albtraumhaftes Spiel ohne Grenzen, bei dem letztlich unklar ist, wer der Gewinner ist. Wer ist am Ende abhängig von wem? Wem nützt dieses Zusammentreffen in welcher Art und Weise? Und wer ist der Vampir, der den anderen einfach nur aussaugt?

Segun Adefila lebt und arbeitet als Choreograf, Regisseur und Performer in Lagos, Nigeria. Er studierte Creative Arts an der University of Lagos und gründete 1996 die Crown Troupe of Africa, eine Tanz- und Theater-Company in Bariga, Lagos State, deren künstlerischer Leiter er ist. Er arbeitet in den Bereichen Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst, zeigte seine Arbeit außer in Nigeria bereits in Großbritannien, Trinidad und Tobago und in Deutschland und ist die Hauptfigur in dem preisgekrönten Dokumentarfilm «Bariga Boy» von Femi Odugbemi. www.crowntroupeofafrica.com

Die Footprints of David sind die Nachwuchs-Company von Segun Adefilas Crown Troupe. Gegründet wurde sie 2005 von Oluwaseun Awobajo mit dem Ziel, die Sicht der Menschen auf Kinder aus den Ghettos zu verändern. Awobajo begann mit vier Kindern aus der Nachbarschaft, heute besuchen mehr als 40 regelmäßig das von ihm angeleitete Training. Rund 20 von ihnen leben auch in dem Projekt. Die mehrfach preisgekrönte Gruppe tritt in Nigeria bei Tanz- und Theaterfestivals genauso wie bei offiziellen Anlässen auf, und wirkt immer wieder auch bei Auftritten der Crown Troupe mit. Einzelne Mitglieder der Footprints wirken außerdem regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen mit.

MIT The Footprints, Andreas Klinger KONZEPT Monster Truck, Segun Adefila DRAMATURGIE Marcel Bugiel SOUND Alice Ferl
LICHT & TECHNISCHE LEITUNG Stine Hertel KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Oluwaseun Awobajo KÜNSTLER_INNENBETREUUNG Theresa Pommerenke, Abiodun Sinat Adefila PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

Eine Produktion von Monster Truck und The Footprints in Koproduktion mit Theater Rampe Stuttgart, Forum Freies Theater Düsseldorf, Goethe-Institut Nigeria und SOPHIENSÆLE. Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes sowie durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

Vielen Dank an Marc-André Schmachtel und Cecilie Ullerup Schmidt

30. Apr. 2017
15:00 Uhr

29. Apr. 2017
20:00 Uhr

28. Apr. 2017
16:00 Uhr

27. Apr. 2017
10:00 Uhr

08. Dez. 2016
20:00 Uhr
Kammerspiele München

07. Dez. 2016
20:00 Uhr
Kammerspiele München

24. Nov. 2016
20:00 Uhr
Mousonturm Frankfurt am Main

26. Jun. 2016
20:00 Uhr
Lagos_Live Festival Lagos / Nigeria

25. Jun. 2016
20:00 Uhr
Lagos_Live Festival Lagos / Nigeria

24. Jun. 2016
20:00 Uhr
Lagos_Live Festival Lagos / Nigeria

23. Jun. 2016
20:00 Uhr
Lagos_Live Festival Lagos / Nigeria

04. Jun. 2016
20:00 Uhr
FFT Düsseldorf

03. Jun. 2016
20:00 Uhr
FFT Düsseldorf

28. Mai. 2016
20:00 Uhr
Theater Rampe Stuttgart

27. Mai. 2016
20:00 Uhr
Theater Rampe Stuttgart

26. Mai. 2016
20:00 Uhr
Theater Rampe Stuttgart

25. Mai. 2016
20:00 Uhr
Theater Rampe Stuttgart

22. Mai. 2016
19:30 Uhr

21. Mai. 2016
19:30 Uhr

20. Mai. 2016
19:30 Uhr

08. Apr. 2017
20:00 Uhr

23. Mai. 2017
20:00 Uhr
Bürgerbühnen Festival Theater Freiburg

28. Jun. 2017
19:30 Uhr
Impulse Festival Schauspiel Köln

29. Jun. 2017
19:30 Uhr
Impulse Festival Schauspiel Köln

Elisabeth Maier: Schokolade und Schuld, EZ Stuttgart, 28. Mai 2016

„Sorry“ mit jungen Tänzern aus Nigeria im Theater Rampe
Stuttgart – ein kräftiger Europäer sitzt auf einem Stuhl und isst Schokolade. Daneben liegt ein dünner Junge aus Nigeria. Mit diesem krassen Gegensatz beginnt die Produktion „Sorry“ des Kollektivs Monster Truck und des nigerianischen Choreografen Segun Adefila im Stuttgarter Theater Rampe. Mit den jungen Tänzern aus nigerianischen Ghettos, die der Choreograf in der Gruppe The Footprints ausbildet, untersuchen die Konzeptkünstler die ungleichen Machtverhältnisse in der postkolonialen Welt.
Monster Truck haben Studenten 2005 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründet. Marcel Bugiel, Manuel Gerst, Sahar Rahimi und Ina Vera arbeiten mit Performance, Installation und Konzeptkunst. Ihre neue, dicht choreografierte Produktion berührt das Publikum vom ersten Augenblick an. Dass sich der schwerfällige Mann im Anzug und die fünf Jungen aus dem Entwicklungsland nicht auf Augenhöhe begegnen können, übersetzen Adefila und das Ensemble in starke Körperbilder. Wütend und mit verzerrten Gesichtern recken die Opfer der globalen Ausbeutung ihre dunklen, drahtigen Arme in die Luft. Sie tanzen sich tief in die Spirale ihres Zorns hinein. In einer Endlosschleife läuft „Sorry“ vom Band, Fetzen aus dem Song „Baby can I hold you“ von Tracy Chapman. Das Wort der Entschuldigung klingt zynisch angesichts der Ungleichheit auf der Bühne. Von der Decke regnet es flüssige Schokolade, die die Tänzer mit ihren Füßen auf einer weißen Leinwand verteilen. Schließlich sind ihre Körper mit der süßen Masse überzogen. Das weckt nicht ganz zufällig Assoziationen an das Bild vom „Mohrenkopf“, der heutepolitisch korrekt Schokoladenkuss heißt. Mit ironischen Kommentaren legen Monster Truck Rassismus im Alltag offen. Später wird Europas koloniale Schuld auf der Bühne verhandelt. Am Ende kehren die Künstler die Machtverhältnisse allerdings um. Da liegt der dicke Mann am Boden, der Kleinste der Gruppe sitzt auf ihm und drischt mit zarten Händen auf sein fülliges Fleisch ein. So spielen Monster Truck mit Klischees der Fremdenangst. Die Furcht, dass die Menschen aus der dritten Welt die Europäer besiegen könnten, spukt in Zeiten der Flüchtlingskrise in vielen Köpfen herum. Der ironische Zugriff des Kollektivs wird bis zuletzt durchgehalten: Die Akteure zerschneiden die Leinwand, rahmen ihre Schokoladenkunst ein und verkaufen die Bilder für zehn Euro „zugunsten von Künstlern in Nigeria“. Ein augenzwinkernder Schlusspunkt unter einen Abend, der ins Herz trifft.

Monster Truck zeigt eindrucksvolle Performance „Sorry“ in der Rampe, LKZ, 28. Mai 2016

Schokoorgie und Kolonialprobleme bei Tanzstück
Monster Truck zeigt eindrucksvolle Performance „Sorry“ in der Rampe – Begeisternd-lebhafte, akrobatisch und poetisch gereifte Show
STUTTGART. Gern gesehener Gast in der Landeshauptstadt ist die in Gießen gegründete freie Theater-ruppe Monster Truck. Auch zur Vorstellung ihrer neuen Arbeit ist sie in der Rampe zu Gast. „Sorry“ nennt sich das Stück. Entstanden ist es als Gemeinschaftswerk von Monster Truck und der nigeriani-chen Tanzgruppe „The Footprints“ des Choreographen Segun Adefila. Von den 40 jugendlichen Tänzern, meist aus den Slums und Ghettos von Lagos stammend, sind fünf auf der Bühne. Zwischen Kind und fast schon erwachsen könnten sie für die Jugend Afrikas stehen, aber auch für den nach wie vor jungen Kontinent. Sie zeigen eine begeisternd-lebhafte, akrobatisch und auch poetisch gereifte Show.

Die äußere Handlung ist knapp: Während die fünf Afrikaner auf der zunächst weiß bespannten Bühne dynamisches Körpertheater zeigen, Körpertheater zeigen, sitzt ein gut genährter westlich gekleideter Herr am Bühnenrand. Während die Tänzer manche kleine Geschichte tanzend erzählen, versucht sich der Mann dem Geschehen zu nähern. Er schenkt den Jungen Schokolade im Überfluss. Die ganze Bühne ist irgendwann damit überzogen, die Tänzer aalen und suhlen sich in der braunen Pampe und auch der edle Spender rutscht durchs Kakaoinferno.Das Kommando will er trotzdem an sich reißen, wozu braucht er sonst ein Schlagzeug, auf dem er den Takt zu schlagen versucht. Eindrucksvolle Szenen reihen sich aneinander. Eine Performance voller Widerhaken und Widersprüche zwischen dem Tun der Afrikaner und dem des Europäers. Unter der Oberfläche birgt sie sehr viel darstellerischen Subtext in sich. Jeder Zuschauer kann dabei die Assoziationen tiefer oder weniger tiefschürfend wandern lassen. Denn in krassem Gegensatz zur Klarheit der Linien entsteht der Eindruck, dass in keinem Fall das Treiben, das Denken, die Motivation des Weißen mit der der Afrikaner kompatibel sei. Und wer nun darunter mehr leidet, ist eine der vielen Fragen, die man an das Stück stellen könnte, aber auch da lässt es sehr viel Raum für Interpretation.

Patrick Wildermann: Das Berliner Festival "Augenblick mal!", Tagesspiegel, 27. April 2017

Zum 14. Mal findet das Theaterfestival für ein junges Publikum in Berlin statt, der kleine Bruder des Theatertreffens. Zu sehen sind überraschende, teils irrwitzige Inszenierungen, in den Sophiensälen und anderswo. 

Auf der Bühne liegt ein nigerianischer Junge, wie tot. Ein älterer weißer Mann mit dickem Bauch gesellt sich dazu. Macht es sich auf dem Klappstuhl bequem. Und mampft in aller Seelenruhe eine ganze Tafel Schokolade. Ein durchaus plakatives Bild, keine Frage. Dann hebt der Mann das Kind auf, trägt es im Arm – und wird unversehens von ihm angefallen und vampirmäßig ausgesaugt. Ups! Gerade hatte man es sich im Klischee bequem zu machen begonnen, und jetzt diese groteske Umkehrung der Verhältnisse!

 „Sorry“ heißt das Stück, das die deutsche Company Monster Truck zusammen mit dem nigerianischen Choreografen Segun Adefila entwickelt hat. Es ist eine Performance-Parabel für fünf junge Tänzer und einen Schauspieler, der auch Schlagzeug spielen kann. Sie erzählt vom postkolonialen Verhältnis zwischen dem Westen und Afrika, mithin von einer Beziehung, die himmelweit von jeder Augenhöhe entfernt ist. Monster Truck und Adefila steigern das zu einem gespenstischen Tanz in Schokoladensauce, der mit beißendem Sarkasmus moralische Gemütlichkeit, stereotype Projektionen und westliche Krokodilstränen auf die Zuschauer zurückschmeißt.

"Sorry“ ist eine von zehn Inszenierungen, die zum 14. Festival „Augenblick mal!“ eingeladen wurden. Das bringt alle zwei Jahre die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen für junges Publikum nach Berlin und hat insofern durchaus Theatertreffen-Rang. Eine fünfköpfige Jury, ganz modern als „Kuratoren-Team“ gelabelt, wählt die Arbeiten aus. Mit „Sorry“ – dem Höhepunkt der ersten Festivalhälfte – lag sie jedenfalls goldrichtig.

(...)

Stephan Reuter: An der grünen Grenze des Machbaren, Theater heute, Juli 2017

Ein Afrikanerjunge liegt reglos auf weißem Grund. Was fehlt ihm nur? Unwillkürlich springt die Assoziationsmaschine im Zuschauerhirn an. Da liegt ein Flüchtlingskind, ertrunken am Strand, verdurstet in der Sahara, erschlagen am Straßenrand. Armer kleiner Kerl.

Ein beleibter Weißer setzt sich an den Rand der Szene, knackt eine Schokoladentafel, vertilgt sie wie eine Scheibe Brot, leckt sich die Finger, blickt mäßig interessiert auf das Kind. Es gibt ja sonst nichts zu gucken.

Der Mann hebt das halbnackte Bubenbündel auf die Arme. Da zappelt das Bündel und gräbt dem Dicken jäh die Zähne in die Gurgel. Jetzt geht der Weiße wie verendet zu Boden. Die Augen des Afrikanerjungen blitzen ins Publikum. Armer kleiner Kerl?

Die Performance im Kleinen Haus, gemeinsamer Beitrag der Gruppe Monster Truck mit dem nigerianischen Choreografen Segun Adefila und Jugendlichen aus Lagos, war in aller Kürze und Härte ein Höhepunkt des Internationalen Bürgerbühnenfestivals, das im Mai in Freiburg stattfand. Mit einer kühnen Mischung aus Grazie und Abscheu tanzen die Performer auf einen Loop von Tracy Chapmans Oldie «Sorry», der dem Stück den Titel gibt, über postkoloniale Klischees hinweg.

Am Ende rinnt flüssiger Kakao vom Himmel. Die Jungen balgen sich um die Pfützen, wälzen sich in der Schmiere, hinterlassen ein Schokoladenschlachtengemälde, das dem westlichen Faktengesudel über Afrika erstaunlich nahe kommt und nach dem Schlussapplaus feilgeboten wird, säuberlich zerschnitten und gerahmt. African Art, zehn Euro das Schnäppchen.

(...)

Dorothea Marcus: Entscheiden ist Macht, Theater heute, Oktober 2017

(...) Spielerischer und welthaltiger reißt die in Gießen ausgebildete Gruppe Monster Truck die Grenzen zwischen den Disziplinen mit ihrer aufregenden Arbeit „Sorry“ über den Postkolonialismus ein – die sich indes von einem kolonialen Gestus selbst nicht befreien kann. Aber kann das überhaupt je gelingen, wenn weiße westliche Regisseure mit schwarzen Jugendlichen aus den Slums von Lagos arbeiten? Hier war es immerhin eine Koproduktion mit der nigerianischen Company The Footprints und ihrem Choreografen Segun Adefila. Monster Truck legen den Finger jedenfalls mitten in die Wunde und spielen weitaus souveräner auf der Klaviatur unserer inneren Bild-Klischees, als Pirici das gelingt, wenn ein kleiner schwarzer Junge wie eine Flüchtlingsleiche auf dem weißen Tanzboden liegt – und ein dicker weißer Mann behäbig auf seinem Stuhl daneben sitzt. Der Monster-Kolonisator und sein Opfer. Als er ihn wie eine Madonna in den Arm nimmt, entblößt der Kleine dann auf einmal Vampirzähne und beißt ihn zu Geisterbahn-Gurgeln tot.

In wenigen Momenten haben Monster Truck ein Grunddilemma zusammengefasst: wie schnell der kolonial-arrogante Mitleidsgestus in irrationale Hass-Ängste vor dem „Fremden“ umschlägt. Aber es kommt härter: Zu Tracy Chapmans „Sorry“-Song in konzeptueller Dauerschleife strömen immer mehr schwarze Jungs in blütenweißen Unterhosen auf die Bühne und tanzen, schließlich zu fünft, auf energetische und akrobatische Weise mitreißend das, was man von ihnen erwartet, schlagen Salti, sind Tiere, essen gelb leuchtende Bananen – und sind, obwohl bewusst ausgestellt wie Dschungel-Artefakte grandios, anzusehen.

Noch grandioser wird es, als Schokolade von der Decke träufelt und die schwarze glänzenden Körper noch schwarz glänzender macht, köstlich riechend den weißen Boden beschmutzt: ein ironisches Spiel mit verminten Metaphern und rassistischen Zuschreibungen von Schwarz und Weiß, Schmutz und Hygiene, Erotik und Macht. Einem knallenden Wechselbad von Perspektiven und eigenen Vorurteilen wird man da ausgesetzt und schließlich sogar noch listig zur eigenen Positionierung gezwungen: Denn am Ende greift der kleinste Tänzer, acht Jahre alt, das Wort, plaudert ein wenig mit dem Publikum – das sein Lieblingsessen nicht errät –, um dann zur Verkaufsverhandlung zu kommen. Nach und nach wird der schokoladenverschmierte Bühnenboden zerschnitten, auf Rahmen gezogen und mit eindringlichem großen Schweigen – höchst erfolgreich – an die Zuschauer verkauft. Zehn Euro das Stück. Klüger, treffender, bündiger kann man die neokolonialen Ausbeutungszusammenhänge – und die kapitalistischen Perversitäten des Kunst-Marktes noch dazu – kaum spiegeln. Haben wir uns jetzt freigekauft – oder mitten hinein begeben? Nach dem Publikumsgespräch bleibt säuerlich zu konstatieren, dass die Jungs bei der Arbeit sehr viel Spaß hatten – aber eben auch bei weitem nicht alle Dimensionen ihrer Arbeit erahnen. Die angeklagte Asymmetrie reproduziert sich somit fast zwangsläufig. (...)